Vegan — Kör­per­ver­wand­lung mal anders

 In Ernährung, Verwandlungsstorys

Vegan Pha­se I — Wie es dazu kam

Andreas Kotte von Frontansicht

Andre­as Kot­te vor sei­ner vega­nen Ernäh­rung in der Front­an­sicht

Kurz vor dem Auf­takt der zwei­ten 90-Tage-Chal­len­ge von Kör­per­ver­wand­lung in die­sem Jahr beschloss ich auch wie­der mal eine Chal­len­ge für mich selbst zu machen und zwar vegan. Da ich das 90-Tage-Pro­jekt schon des Öfte­ren mit­ge­macht hat­te um mich bes­ser in die Gefühls­la­ge mei­ner Teilnehmer/innen ein­zu­füh­len, beschloss ich die­ses Mal ein ande­res Pro­jekt durch­zu­zie­hen.

Das nor­ma­le Pro­gramm reiz­te mich zwar sehr, aller­dings woll­te ich mal etwas ganz Neu­es aus­pro­bie­ren. Durch mei­nen bes­ten Freund Nico, der mich immer über die Akti­vi­tä­ten auf You­Tube auf dem Lau­fen­den hält, wur­de ich auf ein paar You­Tuber auf­merk­sam, die sich rein pflanz­lich ernähr­ten. Die pflanz­li­che Ernäh­rung, also vegan, war für mich immer so eine „Hip­pie-Sache“. Zwar respek­tier­te ich die Ein­stel­lung und Lebens­wei­se, da ich auch eini­ge Kun­den betreue, die sich die­ser Lebens­wei­se ver­schwo­ren haben, aller­dings war das für mich nie ein The­ma.

Mei­ne Neu­gier war geweckt: Hat­te ich in die­sem Jahr nicht unglaub­lich vie­le Men­schen ken­nen­ge­lernt, die ihre Kör­per­zu­sam­men­set­zung mit einer pflanz­li­chen Ernäh­rung gera­de­zu auf den Kopf gestellt haben. Sie berich­te­ten von einem Gefühl der Leich­tig­keit und vie­len Vor­tei­len in Bezug auf Kon­zen­tra­ti­on, Leis­tungs­fä­hig­keit und einer Ver­bes­se­rung des Haut­bil­des.

 

Vegan Pha­se II — Und los geht es

Ich beschloss direkt am ers­ten Tag nach mei­nem New York Trip, bei dem ich wirk­lich reich­lich Fleisch ver­zehr­te, mit mei­ner vega­nen Ernäh­rung zu star­ten. Kaum gelan­det, beschloss ich voll moti­viert (trotz des Jet­lags) direkt mei­ne Vor­be­rei­tun­gen für die nächs­ten Tage zu tref­fen. Mein Aus­flug in den Super­markt war zunächst wirk­lich ernüch­ternd. Mir waren die Grund­la­gen sehr wohl bekannt, nichts­des­to­trotz fiel mir das anfäng­li­che Zusam­men­stel­len mei­nes Ernäh­rungs­pla­nes schwer. Sicher, hät­te ich mei­nen Fokus auf eine rein vega­ne Ernäh­rung gelegt, ohne dabei mei­ne Kör­per­zu­sam­men­set­zung zu beach­ten, so wäre mir das sicher leicht­ge­fal­len.

Die Sor­ti­men­te im Super­markt bie­ten teil­wei­se wirk­lich eine gro­ße Viel­falt an vega­nen Lebens­mit­teln. Aller­dings bie­ten die­se Pro­duk­te oft einen sehr hohen Fett­an­teil in Kom­bi­na­ti­on mit einem hohen Koh­len­hy­drat­an­teil. Um Kör­per­fett zu redu­zie­ren und einen Zuge­winn an Mus­ku­la­tur zu erlan­gen, ist die Grund­la­ge in den meis­ten Fäl­len eine Redu­zie­rung von Koh­len­hy­dra­ten. Oder man strebt eine Limi­tie­rung der über die Nah­rung zuge­führ­ten Fet­ten bei gleich­zei­tig mode­ra­ter oder leicht erhöh­ter Pro­te­in­zu­fuhr.

Nach der ers­ten Woche wur­den die zusam­men­ge­stell­ten Ernäh­rungs­plä­ne immer kon­kre­ter und es ent­stand ein super Grund­ge­rüst auf dem man auf­bau­en konn­te.

Andreas Rückenpose im Shooting mit Stefan Neumann

Rücken­po­se im Abschluss­shoo­ting von KÖRPERVERWANDLUNG

Vegan Pha­se III — Trai­ning und Ver­än­de­rung der Kör­per­zu­sam­men­set­zung

Die Leis­tun­gen, die ich in den ers­ten Wochen im Trai­ning zu ver­zeich­nen hat­te, ver­wun­der­ten mich. Ich konn­te mich in den Grund­übun­gen ste­tig ver­bes­sern.

Veganlifestyle Ernährung und die Entwicklung des Körpers

Andre­as Kot­te in Rücken­po­se bei sei­nem Abschluss­shoo­ting

Eine wei­te­re Ver­än­de­rung bemerk­te ich rela­tiv schnell, da mei­ne Mus­ku­la­tur durch die koh­len­hy­drat­be­ton­te Ernäh­rungs­wei­se schnell prall wur­de. Dadurch ver­schwan­den im ers­ten Moment vie­le Ein­schnit­te in mei­ner Mus­ku­la­tur. Dar­über dach­te ich die ers­te Zeit oft nach und es gab auch Tage, an denen ich dar­an gezwei­felt habe, dass das so funk­tio­niert. Jeder Body­buil­der wünscht sich in ers­ter Linie gro­ße pral­le Mus­keln, aller­dings soll­te man in einer Defi­ni­ti­ons­pha­se Ein­schnit­te her­aus­ar­bei­ten.

Mein Wil­le war da und die Zwei­fel erstick­te ich ein­fach mit vie­len posi­ti­ven Gedan­ken. Es war so, dass sich der Kör­per erst mal an die erhöh­te Koh­len­hy­dra­te­zu­fuhr gewöh­nen muss­te. Da ich die Sache unter dem Radar durch­führ­te, hat­te ich ja kei­nen Druck was mein Expe­ri­ment anging. Im ers­ten Monat erzähl­te ich nur aus­ge­wähl­ten Per­so­nen, dass ich etwas Neu­es aus­pro­bier­te, und das war wirk­lich gut so. Nach den ers­ten sechs Wochen hat­te ich deut­lich das Gefühl, an Kör­per­fett ver­lo­ren zu haben.

Als nach acht Wochen sag­te mein Kum­pel und Trai­nings­part­ner zu mir: „Also der Vegan-Life­style scheint bei dir ja rich­tig anzu­schla­gen“ Da wuss­te ich, dass ich auf dem rich­ti­gen Weg war. Ich hat­te mich mit einer Leich­tig­keit bis zu die­sem Punkt gear­bei­tet.

“Es gab wirk­lich kaum Tage, an denen ich Hun­ger hat­te oder ich das Gefühl hat­te, ich ver­zich­te auf irgend­et­was.”

Vegan Pha­se IV — Die men­ta­le Kom­po­nen­te und mei­ne Ein­stel­lung

Andreas Frontpose im Shooting mit Stefan Neumann

Front­po­se im Abschluss­shoo­ting von KÖRPERVERWANDLUNG

Ich beton­te in der Anfangs­zeit bei den Men­schen, denen ich davon erzähl­te, dass es nur ein Pro­jekt sei und ich die­ses aus kei­ner­lei ethi­schen Grund­sät­zen gestar­tet hät­te. Wahr­schein­lich habe ich das gemacht, um mich vor den Vor­ur­tei­len zu schüt­zen, die ich in der Ver­gan­gen­heit selbst auch gegen Men­schen hat­te, die sich für die­sen Weg ent­schlos­sen haben.

Da sich bei mir nach eini­gen Wochen ein Gefühl der Leich­tig­keit breit­ge­macht hat­te, das ich auf die Leich­tig­keit, mit der mein Kör­per die pflanz­li­chen Lebens­mit­tel ver­ar­bei­te­te, zurück­führ­te, begann ich, mir Gedan­ken über mei­ne frü­he­re Ernäh­rungs­wei­se zu machen.

Mei­ne Haut, die anfäng­lich rich­tig schlecht wur­de, so dass ich schon von Freun­den und Bekann­ten dar­auf ange­spro­chen wur­de, war wie von heu­te auf mor­gen wie­der in Ord­nung. Es stell­te sich ein kom­plett kla­res Haut­bild an mei­nem Kör­per ein, die Unrein­hei­ten ver­schwan­den und mein Haut­bild wur­de zuneh­mend fei­ner.

Da ich beruf­lich durch die Betreu­ung der 90-Tage-Chal­len­ge von Kör­per­ver­wand­lung und durch mein Tages­ge­schäft als Per­so­nal-Trai­nier und Ernäh­rungs­be­ra­ter wirk­lich stark ein­ge­bun­den bin, hat­te ich in der Ver­gan­gen­heit oft Durch­hän­ger, was mei­ne Kon­zen­tra­ti­on anging.

“Wäh­rend mei­nes Pro­jek­tes bekam ich zuneh­mend das Gefühl, unend­li­che Ener­gie­re­ser­ven zu haben.”

Vegan Pha­se V — Mein vor­läu­fi­ges Fazit

Nach­dem ich 90 Tage rein pflanz­li­che Ernäh­rungs­wei­se hin­ter mir hat­te und mein Kör­per­fett auf 10 % run­ter­ge­fah­ren hat­te, beschloss ich wei­ter­zu­ma­chen. Wie tief konn­te ich mei­nen Kör­per­fett­an­teil mit einer vega­nen Ernäh­rung wohl kom­men?

Durch das posi­ti­ve Feed­back von mei­nem bes­ten Kum­pel hat­te ich beschlos­sen, die Herbst­sai­son des DBFV mit­zu­ma­chen. Was dabei rum kommt, gibt es dem­nächst hier auf dem Blog zu lesen. Ich für mei­nen Teil habe mein vega­nes Pro­jekt auf unbe­stimm­te Zeit ver­län­gert.

Die posi­ti­ven Aus­wir­kun­gen auf mein Trai­ning, Life­style und Gesund­heit bestär­ken mich in mei­ner Ent­schei­dung wei­ter­zu­ma­chen.

Kör­per­ver­wand­lung gefäl­lig?

Egal, wie schwer die eige­ne Situa­ti­on sein mag, es geht immer schlim­mer. Des­halb ist es Ziel der 90-Tage-Chal­len­ge, dass jedes Team­mit­glied indi­vi­du­ell sei­ne per­sön­li­che Best­form erreicht. Egal, wie Dei­ne Aus­gangs­si­tua­ti­on ist, wir arbei­ten gemein­sam an Dei­nem Ziel!

Die nächs­te Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung fin­det am 18. Dezem­ber 2016 um 13 Uhr in Köln statt.
Unter

http://bit.ly/koerperverwandlung_Infoveranstaltung

kannst Du Dich zur kos­ten­lo­sen Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung anmel­den.

Wir freu­en uns auf ein unver­gess­li­ches Erleb­nis mit Dir.

Dein Team Kör­per­ver­wand­lung

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