Trotz Lipödem abnehmen: So schaffst du es auch!
„Ich habe doch ein Lipödem.“
„Mit meiner Krankheit kann ich nicht abnehmen.“
„Das geht doch gar nicht ohne OP.“
Wir klären ein für alle Mal, ob dein Lipödem wirklich der Grund ist, warum du nicht abnimmst, oder ob du mit der richtigen Strategie trotzdem abnehmen und dich wohler fühlen kannst. Denn viele Frauen glauben, dass Abnehmen mit Lipödem unmöglich ist. Die Wahrheit ist ehrlicher und besser zugleich: Das Lipödem selbst verschwindet durch Abnehmen nicht. Das Übergewicht, das oft zusätzlich dazukommt, kannst du aber verlieren. Und genau das kann deine Beine spürbar entlasten.
Bei Körperverwandlung begleiten wir seit 2010 Frauen beim Abnehmen, darunter viele Frauen mit Lipödem. Ohne Hungern, ohne Crash-Diät und ohne extreme Einschränkungen. Statt Verzweiflung und falscher Mythen bekommst du bei uns einen Plan, der zu deinem Körper und deinem Alltag passt.
Du willst mehr darüber wissen? ➡️ Buche dir jetzt ein kostenloses und unverbindliches Erstgespräch!
Kurz gesagt
- Ja, du kannst trotz Lipödem abnehmen. Du verlierst dabei vor allem Übergewicht, das bei sehr vielen Frauen zusätzlich zum Lipödem besteht.
- Das Lipödem selbst verschwindet durch Abnehmen nicht. Gezielt nur an den Beinen abnehmen geht nicht, Abnehmen wirkt immer am ganzen Körper.
- Weniger Gewicht kann die Beine entlasten. Laut ärztlicher Leitlinie kann bei Übergewicht auch das Beinvolumen kleiner werden. Bewegung, am besten in Kompression, hilft gegen Schmerzen.
- Die Diagnose stellt eine Ärztin oder ein Arzt. Kompression und Bewegung gehören zur Behandlung, Ernährung und Gewicht sind ein wichtiger Teil davon.
Lipödem verstehen: Warum erschwert es das Abnehmen?
Wieso ist es eigentlich so schwer, mit Lipödem abzunehmen, und wie kannst du endlich eine Veränderung erzielen? Lerne dich und deine Krankheit besser kennen!
Was ist ein Lipödem? Ursachen & Symptome
Bei einem Lipödem handelt es sich um eine Fettverteilungsstörung, bei der es vor allem an Beinen, Hüfte, Gesäß oder auch an den Armen zu einer schmerzhaften, symmetrischen Zunahme von Fett kommt. Hände und Füße bleiben dabei schlank. Im Gegensatz zur Adipositas zeigt das Lipödem eine typische Symptomatik, die sich nicht durch klassisches Übergewicht erklären lässt. Die genaue Ursache ist noch nicht geklärt. Vermutlich ist das Lipödem erblich mitbedingt, und oft beginnt oder verstärkt es sich in Phasen hormoneller Veränderung. Wie viele Frauen betroffen sind, weiß man nicht genau: Laut der aktuellen ärztlichen Leitlinie gibt es dazu noch keine verlässlichen Studien. Welche Behandlung deine Krankenkasse bezahlt, klärst du am besten mit deiner Ärztin und deiner Kasse.
Aber kann man trotz eines Lipödems abnehmen, oder sieht es eher hoffnungslos aus?

Anzeichen für ein Lipödem: Woran erkenne ich es?
Das Lipödem äußert sich durch eine gleichmäßige Zunahme von Fettgewebe an Beinen oder Armen. Die betroffenen Körperregionen sind oft empfindlich gegenüber Druck und können schmerzhaft reagieren. Typische Begleiterscheinungen sind vermehrte Blutergüsse sowie eine erhöhte Neigung zu Schwellungen.
- Symmetrische Fettvermehrung: Beide Beine oder beide Arme sind gleichmäßig betroffen, Hände und Füße nicht.
- Druckempfindlichkeit und Schmerzen: Schon leichte Berührungen können wehtun. Laut Leitlinie gehört der Schmerz immer zum Lipödem.
- Schweregefühl: Die Beine fühlen sich schwer und angespannt an, oft stärker im Laufe des Tages.
- Bewegungseinschränkungen: Sie können mit der Zeit dazukommen, vor allem wenn viel Gewebe und zusätzliches Übergewicht da sind.
Diese symmetrische Fettvermehrung und Disproportion zwischen Oberkörper und Extremitäten sind typisch für Lipödem. Sie unterscheiden sich deutlich von anderen Fettverteilungsstörungen wie Adipositas oder Lymphödemen.
Wichtig: Ob du wirklich ein Lipödem hast, klärt eine Ärztin oder ein Arzt, zum Beispiel in einer Praxis für Venen- und Lymphmedizin (Phlebologie). Einen Bluttest dafür gibt es nicht. Die Diagnose entsteht aus Gespräch und Untersuchung. Wie das genau abläuft, liest du in unserem Artikel Lipödem erkennen und behandeln.
Was Abnehmen beim Lipödem bewirken kann und was nicht
Hier liegt das größte Missverständnis. Laut der S2k-Leitlinie Lipödem wird das Lipödem nicht durch Übergewicht verursacht, und es macht selbst auch nicht dick. Trotzdem haben sehr viele Frauen mit Lipödem zusätzlich Übergewicht. Und dieses Übergewicht kann das Lipödem verschlimmern. Genau hier setzt Abnehmen an.
Das kann Abnehmen bewirken
- Du verlierst zusätzliches Körperfett am ganzen Körper, also auch an Bauch, Hüfte und Beinen.
- Die Beine können schlanker werden: Laut Leitlinie kann bei Übergewicht auch das Beinvolumen durch Abnehmen kleiner werden.
- Bewegung fällt leichter: Weniger Gewicht entlastet Gelenke und Beine im Alltag.
- Weniger Schmerzen sind möglich: In einer kleinen Studie nahmen Frauen mit Lipödem in sieben Monaten im Schnitt knapp 11 Kilo ab und hatten danach weniger Schmerzen in den Beinen.
Das kann Abnehmen nicht
- Das Lipödem heilen. Die Veranlagung bleibt, auch wenn du abnimmst.
- Gezielt nur an den Beinen abnehmen. Dein Körper entscheidet selbst, wo er Fett abgibt.
- Das veränderte Gewebe zurückbauen. In einer Studie aus den USA wurden die Beine durch Abnehmen zwar schlanker. Die Zeichen für Entzündung und Verhärtung im Lipödem-Gewebe blieben aber gleich.
- Kompression und ärztliche Behandlung ersetzen. Kompression ist laut Leitlinie wichtig gegen Schmerzen, Fett baut sie aber nicht ab.
Auch die Leitlinie sagt: Das Ziel ist nicht ein ideales Gewicht, sondern weniger Beschwerden, mehr Wohlbefinden und mehr Fitness. Und sie rät, kurzfristige Diäten zu vermeiden und die Essgewohnheiten stattdessen dauerhaft umzustellen.
Aus meiner Praxis
Ich bin Andreas Kotte, Gründer der Körperverwandlung. Seit 2010 helfe ich Frauen beim Abnehmen, inzwischen über 1.000 Frauen. Von Frauen mit Lipödem höre ich oft den Satz: „Bei mir bringt das sowieso nichts.“ Ich sage dann ehrlich: Dein Lipödem kann ich dir nicht wegnehmen. Das Gewicht, das zusätzlich dazugekommen ist, aber oft schon. Darum schauen wir nicht nur auf die Waage, sondern auch darauf, wie sich deine Beine anfühlen, wie leicht dir Treppen fallen und wie viel Energie du im Alltag hast. Und wir planen so, dass du es mit Job, Familie und wenig Zeit wirklich durchhältst.
Die richtige Strategie: So klappt Abnehmen bei Lipödem
Wie kannst du mit Ernährung dein Lipödem unterstützen? Das erfährst du hier!
Gesunde Ernährung bei Lipödem: Diese Lebensmittel helfen
Vor allem die richtigen Nährstoffe sind super wichtig: Auf Gemüse, Eiweiß und Kohlenhydrate solltest du also nicht verzichten. Genug Eiweiß ist beim Abnehmen besonders wichtig, damit du Fett verlierst und nicht deine Muskeln. Darauf weist auch die Lipödem-Leitlinie hin.
Richtig gehört: Kohlenhydrate!
Gute Kohlenhydrate, zum Beispiel aus Gemüse, Kartoffeln, Hülsenfrüchten oder Vollkorn, liefern Energie und Ballaststoffe und machen satt. In passenden Mengen sind sie also absolut kein No-Go.
Die richtige Ernährung kann helfen, Schmerzen und Schwellungen bei Lipödem zu lindern. Die Leitlinie nennt eine mediterrane Ernährung wegen ihrer entzündungshemmenden Eigenschaften als gute Möglichkeit. Sie weist auch darauf hin, dass deine Essgewohnheiten Blutzucker und Insulin beeinflussen und damit auch den Fettaufbau und Entzündungsprozesse im Körper. Ehrlich gesagt ist die Studienlage aber noch dünn: Eine Übersichtsarbeit von 2025 fand vor allem kleine Studien. Gewicht und Körperfett gingen darin zurück, ob die Schmerzen sicher besser werden, ist noch nicht klar belegt.
Viele Frauen merken, dass ihr Körper positiv auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung reagiert: Die Kleidung sitzt wieder angenehmer, und alltägliche Aktivitäten, sei es das Spielen mit den Kindern oder Enkeln, fallen leichter.
Eine bewusste Ernährung kann dazu beitragen, Entzündungsprozesse zu verringern. Besonders empfehlenswert sind Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index, also solche, die den Blutzucker nur langsam ansteigen lassen. Dazu gehören frisches Gemüse, gesunde Fette und eiweißreiche Nahrungsmittel.
Besonders vorteilhaft für den Körper sind entzündungshemmende Lebensmittel wie:
- Fetter Fisch
- Nüsse
- Olivenöl
Diese gehören auch zu den Grundbausteinen der mediterranen Ernährung.
Unsere Erfahrung zeigt: Frauen, die auf stark verarbeitete Lebensmittel verzichten und stattdessen auf natürliche Alternativen setzen, berichten häufig von einer spürbaren Verbesserung ihrer Beschwerden.
➡️ Was unsere Betreuung so besonders macht, ist dass wir auf Individualität setzen.
Wir glauben nicht an Standardpläne oder Pauschallösungen, denn deine Bedürfnisse, Vorlieben und Herausforderungen sind einzigartig. Unsere Methode hat vier Bausteine:
- Fundament: eine Ernährung, in der auch deine Lieblingsgerichte Platz haben.
- Routine: Gewohnheiten, die so normal werden wie Zähneputzen.
- Individualität: Nur was zu dir und deinem Alltag passt, wird zur Routine. Bei Lipödem gehören dazu auch deine Beschwerden und deine Behandlung.
- Mindset: Nicht nur „Was muss ich tun?“, sondern „Wer bin ich, wenn ich mein Ziel erreicht habe?“
So entsteht ein Programm, das genau auf dich zugeschnitten ist, egal ob es um deine Ernährung, dein Training oder dein Mindset geht.
Vermeide diese Fehler beim Abnehmen trotz Lipödem
Eine stark verarbeitete, zuckerreiche Ernährung mit ungesunden Fetten fördert Übergewicht und kann so auch das Lipödem verschlimmern. Vielleicht denkst du, dass deine Ernährung keinen großen Einfluss hat, doch das Gegenteil ist der Fall! Viel Zucker und stark verarbeitete Lebensmittel können Entzündungsprozesse fördern, machen es schwerer, Gewicht zu verlieren, und erschweren den Alltag zusätzlich.
Ein Beispiel: Statt großer Portionen heller Nudeln kannst du öfter zu nährstoffreicheren Alternativen wie Kartoffeln greifen. Sie machen gut satt und liefern Mineralstoffe wie Kalium, das eine wichtige Rolle für den Wasserhaushalt spielt.
Auch eine kohlenhydratarme, fettreiche Ernährung (oft „ketogen“ oder „Low Carb High Fat“ genannt) wurde bei Lipödem untersucht. In kleinen Studien nahmen Frauen damit ab und hatten weniger Schmerzen, und die Leitlinie nennt sie als mögliche Option. Große und lange Studien fehlen aber noch, und nicht jede Frau kommt mit so einer strengen Ernährung im Alltag dauerhaft zurecht.
Deshalb ist es entscheidend, eine Ernährungsstrategie, die zu dir passt, zu wählen. Eine gezielte Umstellung kann langfristig dazu beitragen, Beschwerden zu lindern und das allgemeine Wohlbefinden spürbar zu verbessern. Dabei geht es nicht um kurzfristige Diäten, sondern darum, nachhaltige Veränderungen zu schaffen, die wirklich etwas bewirken.
Du hast schon alles probiert, aber nichts scheint wirklich zu funktionieren? Abnehmen mit Lipödem ist herausfordernd, aber nicht unmöglich! Der Schlüssel liegt in einer Ernährung, die dich satt macht, die du dauerhaft durchhältst und die Entzündungsprozesse eher bremst als fördert, ohne ständiges Hungern oder Verzicht.
Wir begleiten dich Schritt für Schritt, damit du nicht nur verstehst, was dein Körper braucht, sondern auch, wie du deine Ernährung ohne Stress umsetzt.
➡️ Lass uns gemeinsam herausfinden, was für dich funktioniert! Buche dir jetzt ein kostenloses und unverbindliches Erstgespräch.
Lipödem abnehmen: Bewegung & Sport richtig einsetzen
So kannst du trotz Lipödem mehr Bewegung in deinen Alltag bringen!
Abnehmen durch Bewegung: So entlastest du dein Gewebe
Auch das Training mit Lipödem ist bei jeder Frau anders und sollte immer an den aktuellen Leistungsstand angepasst werden. Eine professionelle Beratung kann hier sinnvoll sein, um die richtige Sportart zu finden und das Training optimal auf deine Bedürfnisse abzustimmen.
Um deinen Körper bestmöglich im Umgang mit einer Lipödem-Erkrankung zu unterstützen, ist die Wahl der richtigen Bewegungsform entscheidend. Der Fokus sollte darauf liegen, den Lymphfluss zu fördern, die Muskulatur zu stärken und gleichzeitig die Gelenke zu entlasten, ohne dich zu überfordern.
Die Leitlinie sagt klar: Bewegung, am besten in Kompression, ist ein wichtiger Baustein gegen Schmerzen. Eine Übersichtsarbeit von 2025 kommt zu einem ähnlichen Bild: Training scheint Schmerzen und Lebensqualität bei Lipödem zu verbessern, zusammen mit Kompression offenbar noch etwas mehr. Die Studien dazu sind allerdings noch klein.
Krafttraining oder Ausdauer? Was wirklich hilft
Statt monotonem Joggen gibt es gelenkschonende und dennoch effektive Sportarten, die die Durchblutung verbessern, die Muskelpumpe in den Beinen aktivieren und so helfen können, Beschwerden zu lindern:
Diese Sportarten eignen sich gut bei Lipödem
Ein auf dich abgestimmtes Krafttraining kann diese Effekte noch verstärken. Es sorgt für den Aufbau von Muskelmasse und hilft, den Körper insgesamt zu stabilisieren. Dadurch verbessert sich die Haltung. Zusammen mit der richtigen Ernährung hilft dir mehr Muskulatur, Körperfett zu verlieren, was langfristig für eine spürbar bessere Lebensqualität sorgt. Das Lipödem-Gewebe selbst verschwindet durch Training aber nicht.
Die richtige Trainingsdauer ist entscheidend:
Ideal sind drei Einheiten pro Woche mit einer Dauer von 20 bis 40 Minuten, am besten von zu Hause aus, um Zeit zu sparen.
Starte lieber moderat und steigere dich langsam. Das empfiehlt auch die Leitlinie. Achte darauf, wie deine Beine reagieren: Schmerzen sie nach dem Training deutlich stärker oder schwellen sie an, passe die Belastung an.
Allerdings handelt es sich hierbei nur um allgemeine Empfehlungen. Jeder Körper ist anders, weshalb eine persönliche Beratung sinnvoll ist. Eine pauschale Lösung gibt es nicht, doch mit der richtigen Strategie kannst du langfristig positive Veränderungen erzielen.
➡️ Falls du betroffen bist und Unterstützung suchst, kannst du dich gerne für ein kostenloses Beratungsgespräch bei uns melden. Wir nehmen uns die Zeit, um deine persönliche Situation ganz unverbindlich zu analysieren und die beste Vorgehensweise für dich zu finden.
Michaelas Geschichte: 28 Kilo weniger trotz Lipödem und Lymphödem
Michaela J. ist 52 und arbeitet im Büro bei der Deutschen Bahn. Sie hat Lipödem und Lymphödem. Über lange Zeit hatte sie richtig Schmerzen in den Beinen: schwer und angespannt, „Betonbeine“, wie sie selbst sagt. Dazu kamen Wassereinlagerungen und Dellen an den Beinen.
Als sie im Mai bei der Körperverwandlung anfing, wog sie 91 Kilo. Sie war nicht überzeugt, dass sie das durchhält. Vor allem selbst kochen und auf Zucker verzichten hatte sie sich nicht zugetraut. Auch das Krafttraining fiel ihr am Anfang schwer, weil die Wassereinlagerungen sie ausbremsten. Sie hat trotzdem weitergemacht.
Nach sieben Monaten wog sie 63 Kilo, also 28 Kilo weniger. Noch wichtiger war ihr, was mit den Schmerzen passiert ist: Sie ließen nach und nach nach und waren irgendwann ganz weg. Die Dellen an den Beinen sind ein Stück zurückgegangen, die Wassereinlagerungen weniger geworden. Ganz verschwunden sind sie nicht.
Michaela sagt selbst sinngemäß: Die Erkrankung lässt sich nicht wegzaubern, aber sie lässt sich lindern. Genau das ist der ehrliche Blick auf Abnehmen mit Lipödem. Michaelas Weg ist ihr persönlicher Weg und kein Versprechen für jede Frau. Er zeigt aber, was möglich sein kann.
➡️ Lies hier Michaelas ganze Erfolgsgeschichte
Wie Jasmin trotz Lipödem 23 kg abnehmen konnte
Die liebe Jasmin ist 2023 auf unsere Online-Ernährungsberatung aufmerksam geworden. Auch sie ist von einem Lipödem betroffen. Vor ihrer Teilnahme bei der Körperverwandlung hat sie gedacht: „Ich habe doch ein Lipödem, ich kann doch gar nicht abnehmen.“
Heute sagt sie: „Man sieht ja, dass sich trotz Lipödem einiges getan hat.“ Und damit hat sie vollkommen recht.

Mittlerweile hat die junge Mama insgesamt 23 Kilo Körpergewicht und 28 cm Bauchumfang verloren. Niemals hätte sie es für möglich gehalten, mit Lipödem solche Ergebnisse zu erzielen.
Früher hat sie sich in ihrer Haut nicht wohlgefühlt und ihr ganzer Alltag wurde davon beeinflusst. Heute geht sie gerne raus und schaut mit einem Lächeln in den Spiegel: „Ich bin einfach viel fitter, wacher und belastbarer.“
Mit unserer Hilfe hat Jasmin es geschafft, ihre Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten so umzustellen, dass sich ein ganz neues Lebensgefühl entwickelt hat. Jasmin zeigt, dass Frauen mit Lipödem sich in ihrem Körper deutlich wohler fühlen können, wenn sie ihre Gewohnheiten dauerhaft verändern.
Erfahre mehr: Dein nächster Schritt zu einem leichteren Leben
Bitte beachte, dass Abnehmen trotz Lipödem bei jeder Frau anders verläuft. Das Lipödem zeigt sich bei jeder Frau anders, und auch das Alter spielt eine Rolle. Dennoch kursieren in den Medien heutzutage viele Falschinformationen, und viele Frauen denken, dass man ohne eine Lipödem-OP gar nicht abnehmen kann. Das stimmt nicht!
Natürlich kann man nicht behaupten, dass das Lipödem durch Abnehmen verschwindet, und Abnehmen ersetzt keine ärztliche Behandlung. Trotzdem haben wir mit unserer Online-Ernährungsberatung Körperverwandlung schon mehrere beeindruckende Ergebnisse mit Frauen mit Lipödem erreicht.
Wenn du über eine Lipödem-OP (Fettabsaugung, Fachwort: Liposuktion) nachdenkst, lohnt es sich, vorher deine Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten anzugehen. Die Leitlinie empfiehlt, zusätzliches Übergewicht vorrangig zu behandeln, denn eine Fettabsaugung ist keine Methode zum Abnehmen. Auch nach einer OP bleiben Ernährung, Bewegung und eine fachgerechte Begleitung wichtig. Wann eine OP infrage kommt, liest du in unserem Artikel Lipödem-OP: Wann sich eine Liposuktion lohnt.
➡️ Wenn du betroffen bist, melde dich gerne zu einem kostenlosen und unverbindlichen Erstgespräch bei uns. Darin schauen wir uns deine Situation an und sprechen über deine Möglichkeiten.
Jede Frau hat das Recht, sich in ihrem Körper wohlzufühlen. Ganz egal, ob mit oder ohne Lipödem!
Quellen
- Faerber G et al., 2024, S2k-Leitlinie Lipödem (AWMF-Registernummer 037-012, Version 5.0), Deutsche Gesellschaft für Phlebologie und Lymphologie. register.awmf.org/de/leitlinien/detail/037-012
- Cifarelli V et al., 2025, Adipose Tissue Biology and Effect of Weight Loss in Women With Lipedema, Diabetes. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39652636
- Jeziorek M et al., 2023, The Benefits of Low-Carbohydrate, High-Fat (LCHF) Diet on Body Composition, Leg Volume, and Pain in Women with Lipedema, Journal of Obesity. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38026822
- de Oliveira J et al., 2025, Clinical or cultural? Dietary interventions for lipedema: a systematic review, Maturitas. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40939491
- Lanzi S et al., 2025, Exercise training in women with lipedema: A systematic review, Vasa. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41243294
Q&A
Ja, du kannst mit Lipödem abnehmen, vor allem das Übergewicht, das bei vielen Frauen zusätzlich besteht. Das Lipödem selbst verschwindet dadurch nicht, und gezielt nur an den Beinen abnehmen geht nicht. Weniger Gewicht kann aber die Beine entlasten, und laut Leitlinie kann bei Übergewicht auch das Beinvolumen kleiner werden.
Die Ernährung ist der wichtigste Hebel, um zusätzliches Übergewicht zu verlieren. Die Lipödem-Leitlinie nennt eine mediterrane Ernährung mit viel Gemüse, Fisch, Nüssen und Olivenöl als gute Möglichkeit, und genug Eiweiß hilft, beim Abnehmen die Muskeln zu erhalten. Kohlenhydrate sind kein No-Go, wenn Menge und Auswahl passen. Entscheidend ist eine Ernährung, die du dauerhaft durchhältst, statt einer kurzen Diät.
Gut geeignet sind gelenkschonende Sportarten wie zügiges Gehen, Radfahren, Nordic Walking, Krafttraining mit mittlerer Intensität und Bewegung im Wasser. Laut Leitlinie ist Bewegung, am besten in Kompression, ein wichtiger Baustein gegen Schmerzen. Starte moderat und steigere dich langsam, je nachdem, wie deine Beine reagieren.
Ja, viele Frauen mit Lipödem verändern sich durch Ernährung und Bewegung sichtbar, vor allem wenn zusätzlich Übergewicht da war. Michaela J. hat zum Beispiel in sieben Monaten 28 Kilo abgenommen, und ihre Beinschmerzen ließen nach. Das Lipödem-Gewebe selbst bleibt aber, und ob eine OP für dich sinnvoll ist, besprichst du am besten mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Lass zuerst ärztlich abklären, ob es wirklich ein Lipödem ist, denn die Diagnose wird durch Gespräch und Untersuchung gestellt. Danach lohnt sich ein ehrlicher Blick auf deine Ernährung, deine Bewegung und deinen Alltag. In einem kostenlosen Erstgespräch schauen wir gemeinsam, was bei dir der beste nächste Schritt ist.
Nein, beim Abnehmen selbst hilft Kompression nicht, und laut Leitlinie baut sie auch kein Fettgewebe ab. Sie ist aber ein wichtiger Teil der Behandlung, weil sie Schmerzen und das Schweregefühl lindern kann. Viele Frauen bewegen sich mit Kompression angenehmer, und Bewegung in Kompression empfiehlt die Leitlinie ausdrücklich.





%2520Instagram%2520Beitra%25CC%2588ge%25202.png)





