Private Einblicke: Meine erste Verwandlung

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Andreas Kotte 30-05-2021

Heute wird’s persönlich. Ich gebe euch einen Einblick in meine allererste Körperverwandlung: meine eigene, die mittlerweile ganze 12 Jahre zurückliegt! Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits Coach und habe Menschen in den Themen Training, Ernährung und Motivation betreut. So richtig hatte ich den Dreh aber selbst noch nicht raus. Doch dann lernte ich meinen damaligen Trainer kennen. Das war der Stein, der alles ins Rollen brachte. 

Keine Lust, alles zu lesen? Dann höre dir die Folge entspannt im Podcast an!

Ich war nicht immer in Shape, ganz im Gegenteil. Ich habe mich oft unwohl in meinem Körper gefühlt. Zwar betrieb ich schon seit rund drei Jahren intensives Krafttraining und hatte diverse Diäten hinter mir – ich war also schon “im Game”. Mein großes Dilemma: Sobald ich an Muskelmasse zunahm, stieg auch mein Körperfettanteil stark an.

Es war ein einziger Teufelskreis

Ich fühlte mich zu dick, stürzte mich in Diäten, verlor an Muskelmasse. Und aus diesem Kreislauf wollte ich raus! Also eignete ich mir Wissen an. Ich studierte jede einzelne Fachzeitschrift, jedes Buch, das ich zum Thema Bodybuilding und Fitness in die Finger bekam (Ja, damals kaufte man sich noch Printmedien). Ich war eine Lernmaschine, ein kleiner Professor, der in der Theorie alles wusste, in der Praxis aber scheiterte. So unbefriedigend es auch ist: Mein angehäuftes Wissen brachte mich nicht weiter, weil ich es nicht anwenden konnte. Also suchte ich mir einen Coach – die absolut beste Entscheidung, die ich hätte treffen können. 

Denk dran: Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du am meisten Zeit verbringst. Und wenn du dir einen Coach suchst, der in den Lebensbereichen, in denen du dich weiterentwickeln willst, schon unzählige Erfolge verbuchen kann, dann kannst du nur gewinnen!

Mein 1. Learning an DICH:

Gestehe dir selbst ein, dass du Hilfe brauchst, wenn du alleine nicht weiterkommst. Nur so kannst du das nächste Level erreichen.

Mein Trainer war damals schon ein Vorbild für mich, obwohl wir uns noch gar nicht persönlich kannten. Ich verfolgte seinen Weg schon etwas länger. Er war zweifacher deutscher Meister im Natural Bodybuilding und ich hatte ein beeindruckendes Interview mit ihm im Internet gesehen. Durch Zufall fand ich heraus, dass er in Köln Kalk wohnte – genau wie ich damals. Ich hielt ständig die Augen auf und stellte mir vor, ihm eines Tages über den Weg zu laufen. Und wie es das Schicksal wollte, kam es genau so. 

Er schien etwas verdutzt, dass ich ihn einfach so ansprach. Aber er hörte mir zu, als ich ihm von meinem Wunsch erzählte, auch ins Bodybuilding einzusteigen. Ich glaube, er fühlte sich geschmeichelt, dass ich ihn so bewunderte. Jedenfalls lud er mich in das Fitnessstudio ein, in dem er am Wochenende aushalf. Dort setzten wir uns an den Tresen, er stellte mir einige Fragen und sagte mir schließlich zu, mir unter die Arme zu greifen.

Er dachte sich wahrscheinlich, okay, der Junge hat Feuer, er will das wirklich. Ich helfe ihm.  

Er bat mich gleich zu Anfang um einen Gefallen: nichts hinterfragen, einfach machen. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schwer mir das gefallen ist. Ich hatte mir über die Jahre ja so viel Wissen angehäuft. Und nun sollte ich alles, was ich mir angeeignet hatte, einfach über Bord werfen und stumpf einem Plan folgen, der mir nicht logisch erschien. Aber ich ließ mich darauf ein. Und genau so halte ich es heute selbst auch mit meinen Körperverwandlungskandiaten. 

Mein 2. Learning an DICH:

Sei bereit, aufzunehmen. Vertraue in den Prozess und lasse dich auf deinen Coach ein. Nur dann kannst du wirklich etwas verändern. Schon Einstein sagte: “Die Definition von Wahnsinn ist, immer das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten”.

Ich begab mich also ein seine Obhut und befolgte seine Pläne. Mit Erfolg. Ich konnte endlich diesem Teufelskreis entfliehen, in dem ich so lange gefangen war. Ich verstand, dass Muskeln nicht von heute auf morgen wachsen. Sie brauchen “Pflege”, wir müssen uns um sie kümmern. 

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Die Apfelbaum-Metapher

Stellt euch den Muskelaufbau vor, wie einen Apfelbaum im Frühling: Die Triebe wachsen, strecken sich nach und nach zu allen Seiten aus. Sie blühen, sehen toll aus. Ein Sturm oder Frost können diese Triebe aber schnell wieder zerstören. Wie ich die Muskelaufbauphase gestalte, ist deshalb enorm wichtig.

Mein 3. Learning an DICH:

Kippe ich zu viel Benzin in den Tank, läuft er über und ich baue zu viel Körperfett auf. Kippe ich zu wenig rein, bin ich nicht ausreichend versorgt, um mein Training zu schaffen. Genau richtig zu tanken, ist praktisch unmöglich. Ich kann mich diesem Optimum aber annähern und gewinne damit schon sehr viel!

Ich war überglücklich über meine Fortschritte und mein neu gewonnenes Körpergefühl. Ich nahm erfolgreich an meinen ersten Bodybuilding-Wettkämpfen teil und war unfassbar stolz. Was für mich lange unvorstellbar war, lag nun im Bereich des Möglichen.

Und genau dieses Gefühl wollte ich so vielen Menschen wie möglich näher bringen. Denn: ein trainierter Körper ist nicht bestimmten Menschen vorbehalten. Es ist dein Geburtsrecht, dich in deinem Körper wohlzufühlen. 

Du wünschst dir Unterstützung, um deine Ziele zu erreichen? Ich helfe dir gerne!

 

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