Beate S.

Wechseljahre und der Glaube, mit über 60 gehe nichts mehr: Beates Weg zu 15 Kilo weniger

Beate hat ihre erste Diät mit 16 gemacht und danach jahrzehntelang zugesehen, wie das Gewicht fiel und wieder stieg, am Ende immer auf mehr als vorher. Mit über 60 hielt sie die Sache für entschieden, denn nach den Wechseljahren gehe eben nichts mehr. Fünf Monate später waren 15 Kilo weg, und der Satz, den sie so lange geglaubt hatte, war widerlegt.

So fing es an

Von jahrzehntelangem Frust zu 15 Kilo weniger: Beates Geschichte

Das Problem

Beate war 16 oder 17, als sie ihre erste Diät machte. Danach wiederholte sich über Jahrzehnte dasselbe Muster. Das Gewicht ging herunter, manchmal um zehn Kilo, und kam zurück, meist mit einem Aufschlag. Was blieb, war Frust. Besonders zermürbend fand sie, dass die Rechnung bei ihr nicht aufzugehen schien. Sie aß nach eigenem Empfinden wenig, und trotzdem stand am nächsten Morgen ein Kilo mehr auf der Waage. Mit über 60 kam der Gedanke dazu, dass sich die Frage ohnehin erledigt habe. Nach den Wechseljahren, so hatte sie es oft gehört, könne man nicht mehr abnehmen. Sie hatte den Eindruck, die Einzige in ihrem Alter zu sein, der es so geht, und sie ärgerte sich täglich über ihr Gewicht.

Das Ziel

Beate wollte aus diesem Kreislauf heraus. Nicht noch eine Diät, die ein paar Monate trägt und danach alles zurückbringt, sondern ein Weg, den sie durchhalten kann, ohne zu hungern. Und sie wollte wissen, ob an dem Satz über die Wechseljahre wirklich etwas dran ist, bevor sie ihn für den Rest ihres Lebens gelten lässt.

Das Ergebnis

In fünf Monaten nahm Beate 15 Kilo ab. Sie beschreibt diese Zeit als erstaunlich unspektakulär, ohne Hunger, ohne Heißhunger, immer satt. Eine einzige Ausnahme hat sie sich in diesen Monaten nicht gemacht, und zwar nicht aus Ehrgeiz, sondern weil sie keine brauchte. Sie war zufrieden mit dem, was auf ihrem Plan stand. Auch Sport ließ sich unterbringen, ohne dass ihr Alltag darunter zusammenbrach. Heute sagt sie, sie fühle sich wie ein anderer, neuer Mensch und gehe selbstbewusster durch den Tag. Aus ihrem Umfeld hört sie, dass sie jünger aussieht als vorher.

Start

92 kg
  • Erste Diät mit 16 oder 17 Jahren
  • Jahrzehntelanges Auf und Ab, am Ende immer mehr als vorher
  • Das Gefühl, wenig zu essen und trotzdem zuzunehmen
  • Der Glaube, nach den Wechseljahren gehe nichts mehr
  • Täglicher Ärger über das eigene Gewicht

Ergebnis

77 kg
  • 15 Kilo weniger in fünf Monaten
  • Abnehmen ohne Hunger und ohne Heißhunger
  • Immer satt, keine einzige Ausnahme nötig
  • Sport ließ sich in den Alltag einbauen
  • Fühlt sich wie ein neuer Mensch und geht selbstbewusster durch den Tag
Und so denkt sie heute

Der Satz, den sie nicht mehr gelten lässt

Über Jahre hatte Beate ihn gehört und irgendwann selbst übernommen: über 60, nach den Wechseljahren, da gehe nichts mehr. Dieser Satz erklärte bequem alles, was vorher nicht funktioniert hatte, und nahm ihr zugleich jeden Grund, es noch einmal zu versuchen. Heute nennt sie ihn schlicht falsch. Überzeugt hat sie dabei kein Argument, sondern die eigene Erfahrung. Sie nahm ab, ohne zu hungern, und zwar genau in dem Lebensabschnitt, für den sie das ausgeschlossen hatte.

Bemerkenswert ist, was Beate zuerst erzählt, wenn man sie nach dem Ergebnis fragt. Es ist nicht die Zahl auf der Waage. Sie spricht davon, dass sie sich fühlt wie ein neuer Mensch, dass sie anders durch den Tag geht, mit mehr Zutrauen zu sich selbst. Sie fühle sich gar nicht wie fast 62, sagt sie. Die 15 Kilo sind der messbare Teil einer Veränderung, die für sie an einer anderen Stelle stattgefunden hat, nämlich in dem, was sie sich selbst zutraut.

Wer glaubt, mit über 60 sei die Sache entschieden, hat Beate noch nicht gehört.

15 Kilo in fünf Monaten, mit fast 62

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